Kalte Füße im Winter?

Viele kennen dies: Man ist gerne in der Natur bei Schnee und Eis unterwegs und schützt sich mit einer warmen Kappe, der dicken Winterjacke, gefütterten Handschuhe, einer kuschligen Hose und sogar dicken Wollsocken ind den gefütterten Winterschuhen gegen die Kälte.
Doch eines friert immer: Die Füße!

Ich bin mir sicher ich bin nicht die Einzige, bei der es zu solch einem Fall kommen kann. Da ich nicht will, dass Ihr im Winter mit kalten Füßen unterwegs sein müsst: Erzähl ich euch heute ein weinig über Kalte Füße, wie es dazu kommt und verrat euch meine Tipps was Ihr dagegen machen könnt.

Kalte Füße im Winter, auch bei Sonne – was tun?

Welche Ursachen führen denn überhaupt
zu kalten Füßen?

In erster Linie ist es ein Schutzmechanismus des Körpers. Bei Kälte will der Körper die ganze Energie Zentral zu Körpermitte bringen, der Körper verengt die Blutgefäße, um die Wärme Zentral zu halten. Sobald der menschliche Organismus in diese Schutzform kommt, fangen zuerst die Füße sowie Hände an zu frieren. Daher kommt es bei Expeditionen oft zu Erfrierungen an Füßen oder Händen.
Entstehen jedoch auch kalte Füße im geheizten zu Hause, kann dies ein Anzeichen von niedrigem Blutdruck sein.

Was kann man denn nun gegen Eisfüße tun?

Das erste ist eigentlich ganz logisch – sich gegen äußere Kälte schützen. Das Ganze ist am besten und einfachsten mit guten Wollsocken und festem Schuhwerk in der Natur und im kuschligen Bettchen kann eine Wärmflasche Abhilfe schaffen.

Weiteres sollte auch die Durchblutung in den Füßen verbessert werden. Regelmäßige Bewegung in der Natur oder auch zwischendurch im Haus sowie kleine Gymnastikübungen für die Zehen und Fußsohle helfen dabei.

Zudem sollte man bei kalten Füßen sich auch vor innerer Kälte schützen. Dies fang beim Frühstück an, besser als eine kühle Milch mit Cornflakes ist ein warmer Getreidebrei mit Beeren, mittags dann eine heiße Suppe und am Abend ein Gericht mit wärmenden Gewürzen wie Zimt, Kardamom oder Ingwer, diese heizen den Körper von Innen auf.

Warum sind meist mehr Frauen von
diesem Leiden betroffen?

Grundsätzlich liegt es schon am Körperbau, denn die Männer bekommen von Grund auf mehr Muskelmasse in die Wiege gelegt und Frauen haben dafür mehr Fettmasse. Muskeln sind besser durchblutet und halten somit den Körper länger war.

Ebenso sind Frauen meist zierlicher und kleiner als Männer, dadurch ergibt sich ein schlechteres Verhältnis von Körpermasse zu Oberfläche. Dieses Verhältnis führt gerne dazu, dass Frauen mehr wärme verlieren und dann schneller frieren.

An frostigen Tagen was tun gegen Eisfüße?

Meine top 7 Tipps gegen kalte Füße an frostigen Tagen

  1. Eincremen nicht vergessen
    Reichhaltige Cremes schützen die natürliche Lipidschicht der Haut und es kommt zu keiner Austrocknung und offenen Stellen die leichter frieren.
  2. Sanfte Pflege über Nacht
    Pflegecremes wirken am besten über die Nacht. Genügend Creme auf die Füße auftragen und über den Schlaf hin, einziehen lassen.
  3. Schweißfüße vermeiden
    Bei nassen Socken kühlt die Feuchtigkeit zusätzlich schneller aus. Wechselt daher die Socken gleich nach jeder Anstrengung.
  4. Fußbäder
    Bei schon kalt gewordenen Füßen hilft ein warmes Bad. Somit weiten sich die Blutgefäße wieder und es wird wärmer. Im Anschluss können die Füße noch trocken gerubbelt werden.
  5. Fuß- oder Fußreflexzonenmassagen
    Sanfte Massagen fördern die Durchblutung. Dies geht auch ganz einfach selbst mit einem Tennisball oder Igelball, sanft dabei mit etwas Druck über die Fußsohle massieren.
  6. Gymnastik mit den Zehen
    Oft hilft auch schon mit den Zehen kleine Bewegungen auszuführen, nach oben und unten wackeln oder dann den ganzen Fuß immer wieder kreisen.
  7. Erwärmende Cremes
    Sollte es einmal ganz kalt werden, können wärmende Cremes helfen. Diese fördern ebenso die Durchblutung und halten die Eisfüße länger warm.

Ich hoffe Ihr könnt mit dem ein oder anderen Tipp eure Füße vor der Kälte schützen oder eben wieder war bekommen!

Bis bald und zum nächsten Mal
Eure Langlauf Lisa

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